DAS VERMÄCHTNIS DES IMHOTEP I

REVISION DER 3. U. 4. DYNASTIE

Dieses Werk legt eine systematische Neubewertung der Frühzeit des Alten Reiches vor. Im Zentrum steht die Frage, ob zentrale Prämissen der Ägyptologie – insbesondere zur Maßsystematik und Funktion der Pyramiden – auf tragfähigen Grundlagen beruhen.

Durch die quellenkritische Analyse archäologischer Befunde, die methodische Überprüfung rekonstruierter Maße und die Neubewertung epigraphischer Indizien zeigt die Studie, dass zahlreiche Maßangaben retrospektiv an die sogenannte „Königselle“ angepasst wurden. Statt vom Befund auszugehen, wurde vielfach vom erwarteten Ergebnis her interpretiert.

Das Buch entwickelt die These, dass Imhotep ein kohärentes, symbolisch aufgeladenes Maßsystem verwendete, das weit über eine rein praktische Baunorm hinausging. Daraus ergibt sich eine alternative Lesart der politischen, religiösen und architektonischen Funktion der frühen Monumentalbauten – und die Notwendigkeit eines methodischen Perspektivwechsels in der Forschung.

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Die Architekten des Unvergänglichen

Vom Streben nach absoluter Macht getragen, überschritten sie die Schwelle zur Unsterblichkeit

Das Vermächtnis des Imhotep

Das Alte Reich zwischen Forschung und Neuentdeckung
Erkenntnisse, Revisionen, Perspektiven

Eine unabhängige Studienreihe zur Neubewertung des Alten Reichs

Band I

Revision der 3. u. 4. Dynastie

Band II

Revision der Pyramidenbaugeschichte

Band III

Das Transformationsritual in der 4., 5. u. 6. Dynastie

Ulrich S. Simon

Unabhängiger Forscher, Autor u. Verleger

Ulrich S. Simon, Jahrgang 1960, unabhängiger Forscher mit beruflichem Hintergrund im Bereich komplexer Bauprojekte, widmet sich seit über zwei Jahrzehnten der kritischen Auseinandersetzung mit der Baugeschichte und Deutungsvielfalt der ägyptischen Pyramiden.
Ohne akademische Bindung, aber mit methodischem Anspruch und technischer Expertise hinterfragt er zentrale Paradigmen der Ägyptologie. Aus der Perspektive des Außenstehenden – unbeeinflusst von akademischen Traditionen – verbinden seine Arbeiten Quellenkritik mit interdisziplinärem Denken – stets mit dem Ziel, eingefahrene Erklärungsmuster aufzubrechen und neue, tragfähigere Interpretationsansätze zu entwickeln.

Rezensionen

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Dieses Werk legt eine methodisch fundierte Revision der 3. und 4. Dynastie des Alten Reiches vor. Im Zentrum stehen die Neubewertung der Maßsystematik der Pyramiden, die kritische Analyse etablierter Rekonstruktionsverfahren sowie eine alternative Deutung der Funktion dieser Monumente als Architektur der postmortalen Vergöttlichung des Königs. Die Argumentation stützt sich auf quellenkritische Auswertung archäologischer Befunde, präzise Maßanalysen und eine systematische Trennung von Befund und Interpretation. Mehrere Grundannahmen der bisherigen Forschung – insbesondere zur „Königselle“ und zur primären Grabfunktion – werden explizit zur Diskussion gestellt. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Bereichen Ägyptologie, Archäologie, Bauforschung, Archäometrie, Religionsgeschichte sowie angrenzenden Disziplinen sind eingeladen, die vorgelegten Thesen kritisch zu prüfen und im Rahmen einer unabhängigen Rezension zu bewerten. Eine sachliche, methodisch fundierte Auseinandersetzung ist ausdrücklich erwünscht und wird als zentraler Bestandteil wissenschaftlicher Erkenntnis verstanden.

Meinungen

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Ihr Meinungsbeitrag ist willkommen

Dieses Buch hinterfragt zentrale Annahmen zur Maßsystematik und Funktion der frühen Pyramiden und versteht sich als Beitrag zu einer offenen wissenschaftlichen Diskussion. Wenn Sie das Werk gelesen haben, freuen wir uns über Ihre sachliche Einschätzung – zustimmend oder kritisch. Besonders hilfreich sind Rückmeldungen zur Argumentation, zur Nachvollziehbarkeit der Analysen und zur Plausibilität der vorgeschlagenen Neubewertung.